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Aktualisiert: vor 40 Minuten 31 Sekunden

Is nicht egal

vor 1 Stunde 26 Minuten
Wahrscheinlich ist es müßig, das aufzuschreiben, mindestens ist es naiv. Weil schon so oft darüber geschrieben wurde, sich aber kaum etwas ändert: Wie viele Journalisten und Medien über Suizide berichten, zumal prominenter Personen, zeigt tatsächlich auch 2017 immer noch, wie kühl und lernunfähig diese Branche oft ist. Also kurz ein paar Worte zu einem aktuellen Suizid. Am Dienstag wurde bekannt, dass der Youtuber und Rapper Kazim Akboga gestorben ist. Akboga wurde durch seinen herzlich schiefen Hit „Is mir egal“ internetbekannt, den er Ende 2015 für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) neu einsang, als Werbeclip und umgemünzt auf das Treiben unter Tage. Von da an, spätestens, war Akboga prominent, Millionen Mal angeklickt. Er war das Gesicht der Berliner U-Bahn, der lustig-schräge „Is mir egal“-Kontrolleur, der auch mal bei „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL) aufgetreten ist. Das zumindest war die Kunstfigur, die vielen Leuten bekannt war. Nun lebt er nicht mehr. Und statt sich für den Menschen zu interessieren, der da gestorben ist, ihm empathisch nachzurufen, interessieren sich die meisten nur lüstern für die genauen Umstände seines Todes.

Forschung in den USA

vor 1 Stunde 30 Minuten
Amerikas Wissenschaftler machen mobil – ein Aufstand für die Vernunft. Nicht erst seit Donald Trump herrscht in den USA eine Stimmung, in der wissenschaftliche Erkenntnis wenig zählt. Doch nun sind die Forscher aufgewacht. "Freiheit, Gleichheit, Wirklichkeit!" Das ist der Slogan, unter den Michael Eisen seinen Wahlkampf gestellt hat. 2018 will Eisen einen der beiden Sitze Kaliforniens im US-Senat gewinnen. Dafür würde er sogar seine Fruchtfliegen im Labor der University of California in Berkeley vorübergehend im Stich lassen, deren genetische Entwicklung er erforscht. Der Biologe, der unter dem Kürzel SenatorPhD twittert, ist das wissenschaftsfeindliche Klima satt, das er in den USA ausmacht und das vom neuen Präsidenten personifiziert wird. "Lange Zeit haben Wissenschaftler zugeschaut, wie die politischen Prozesse erodiert sind", sagte Eisen vergangene Woche den San Jose Mercury News . "Wir haben mit ansehen müssen, wie Politiker offen die Wissenschaft lächerlich machen." Ein Forscher hat genug – und er zieht daraus persönliche Konsequenzen. Er ist nicht der einzige.

Ich beginne Fleischhauer zu verstehen

vor 1 Stunde 34 Minuten
Ich lebe in einer Blase. Tun wir ja alle. In meiner tummeln sich aus nachvollziehbaren Gründen viele Linke. Und zwar Linke aller Spielarten. Zu Lafontaines Äußerungen zum Thema Abschiebung meldeten sich dann viele dieser Leute zu Wort. Sie fühlten sich in ihrer linken Identität verletzt. Das sei Rassismus, was hier in der Linkspartei installiert würde, las ich da. Ich möchte übrigens zur Sache selbst nichts schreiben, obgleich der Mann den Nagel auf den Kopf trifft: Man muss auch links mal diskutieren, wie man sich denn ein Asylkonzept vorstellt. Es ist ja richtig, Menschen in Not zur Hilfe zu kommen. Wenn man aber adäquat helfen will, muss man Notlagen abwägen. So läuft es übrigens in jeder Notaufnahme, anders wäre der Betrieb gar nicht zu stemmen. Und dass man es mit Abschiebungen nicht ganz so eilig hat, ist ja auch ganz im Sinne der Wirtschaft.

Viele Zeitungen vertreten nicht das Interesse ihrer Leser

vor 1 Stunde 36 Minuten
Der Spiegel Online-Kolumnist und Chefredakteur des "Freitag" Jakob Augstein spricht im Interview über seinen Dialog mit Nikolaus Blome, die Politik Angela Merkels, linken Boulevard, Russland-Bashing und Meinungsgleichheit in den Medien und warum er nicht mehr an eine Paywall glaubt. Herr Augstein, wenn Sie auf die Gesellschaft im Wahljahr 2017 schauen – teilen Sie die Einschätzung, dass wir in Deutschland eine zunehmende Spaltung erleben? Jakob Augstein: Ich glaube, die Gesellschaft in Deutschland ist schon seit Jahren gespalten. Um das zu erkennen, müssen Sie nicht besonders links sein. Im Gegenteil, Sie müssen einen hohen ideologisch motivierten Aufwand betreiben, um die Statistiken wegzuleugnen. Interessant ist, dass die Spaltung der Gesellschaft jetzt nach vielen Jahren wieder ein echtes Thema ist, das war sie lange nicht.

Tagebuch über marode Schulen

vor 1 Stunde 40 Minuten
33,7 Milliarden Euro werden benötigt, um alle deutschen Schulen zu sanieren. Die Stiftung Bildung – ein Dachverband der schulischen Fördervereine - möchte darauf aufmerksam machen und startet deshalb die Kampagne "Einstürzende Schulbauten". Bis zur Bundestagswahl stellt sie jeden Tag eine marode Schule vor. Hinab in den Keller des Andreas-Gymnasiums geht es. Hier findet sich etwas, was in Schulgebäuden durchaus selten ist: Das Gymnasium verfügt über eine eigene Quelle, die Andreas-Quelle. Momentan ist sie allerdings versiegt, weil auf dem Nachbargrundstück gebaut und das Grundwasser deshalb abgepumpt wird, erzählt Elternsprecher Johannes Schwarz. "Man riecht aber ganz deutlich, hier ist Schimmel, sieht man auch hier, wie so langsam die Pilze wuchern." - "Können wir da mal weiter runtergehen?" - "Ja, gerne. Hier oben sind wir auf dem Trockenen. Einmal wäre Weihnachten das Wasser fast bis zu den Treppen gestanden, hätte alles überflutet, wenn unser Schulleiter nicht gekommen wäre und alles gerettet hätte. Hier ist der Bücherkeller gleich um die Ecke und früher war hier das Schularchiv, das konnte zum Glück gerettet werden."

Austerität zerstört Griechenland

vor 1 Stunde 42 Minuten
Laut einem Artikel der FAZ ist praktisch sicher, dass Griechenland neue Maßnahmen akzeptieren muss, damit es neue Kredite bekommt um damit die alten abzuzahlen.

Hysterie schlägt über Washington zusammen

vor 2 Stunden 33 Minuten
Präsident Dwight Eisenhowers Warnung vor den Gefahren des militärisch-industriellen Komplexes, die er vor einem halben Jahrhundert abgab, klingt heute genauso laut und deutlich. Der weiche Putsch, der von Amerikas „Staat im Staat“ gegen die Regierung Trump durchgeführt wird, erreichte diese Woche eine neue Intensität, als spezielle Interessen um die Kontrolle über Washington kämpften. Der neu ernannte nationale Sicherheitsberater Generalleutnant Michael Flynn wurde von Trump aufgrund seiner Gespräche mit dem russischen Botschafter gefeuert, und was er darüber Vizepräsident Pence gesagt haben mag oder auch nicht. Der Fenstersturz Flynns schien von unseren nationalen Geheimdiensten in Zusammenarbeit mit den Massenmedien und gewissen Demokraten betrieben worden zu sein.

Pfusch im Adenauer-Haus

vor 2 Stunden 33 Minuten
Unkoordiniert, überzogen, schädlich für die Kanzlerin – die ersten Reaktionen aus der CDU-Zentrale auf den Höhenflug der SPD lassen an der Kampagnenfähigkeit der Union zweifeln. In der neuen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF liegt die Union in der politischen Stimmung 10 Prozentpunkte hinter der SPD (32% : 42%). Die SPD erreicht den höchsten Wert seit 15 Jahren. Martin Schulz liegt in der K-Frage 11% vor Angela Merkel (38% : 49%). Natürlich war es eine gute Woche für die SPD, denn erst zum dritten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde ein Bundespräsident aus den eigenen Reihen gewählt.

Ecuador: Linker Kandidat bei Präsidentschaftswahl klar vorne

vor 2 Stunden 37 Minuten
Bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador hat der linke Kandidat Lenín Moreno die erste Runde deutlich gewonnen. Dennoch wird es höchstwahrscheinlich eine Stichwahl geben. Nach dem vorläufigen Ergebnis erhielt Moreno 38,26 Prozent der Stimmen, teilte die nationale Wahlbehörde mit. Auf Platz zwei lag mit 29,86 Prozent der konservative Politiker Guillermo Lasso. Damit würde Moreno einen Wahlsieg schon in der ersten Runde sehr knapp verpassen - eine mögliche Stichwahl ist für den 2. April angesetzt. Für einen Sieg in der ersten Runde muss ein Kandidat 40 Prozent der Stimmen bekommen und zugleich zehn Prozentpunkte vor dem Zweiten liegen.

Abschluss der 67. Berlinale

vor 2 Stunden 39 Minuten
Ein Goldener Bär für Ildikó Enyedi, Kossliks Worte zum Fall Deniz Yücel und ein durchwachsener Wettbewerb – das war die Berlinale. Und dann war da auf einmal Deniz Yücel. Überlebensgroß blickte das Gesicht des Türkei-Korrespondenten der Welt und ehemaligen taz-Kollegen von der Leinwand des Berlinale-Palasts. Yücel war am Dienstag in der Türkei wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in Polizeigewahrsam genommen worden. Festivalleiter Dieter Kosslick informierte über den Fall und zeigte sich, die linke Faust empor gereckt, solidarisch mit Yücel: „Wir hoffen, dass du bald wieder freigelassen wirst.“

Heinz zieht 143-Milliarden-Angebot zurück

vor 2 Stunden 41 Minuten
Der US-Ketchup-Hersteller Kraft Heinz gibt die geplante 143-Milliarden-Dollar-Übernahme des Rivalen Unilever überraschend wieder auf. Beide Konzerne erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung am Sonntagabend, Kraft ziehe seine Pläne zurück. Ein Grund dafür wurde zunächst nicht genannt. Insider erklärten aber, Kraft sehe den Deal als nicht mehr verhandelbar an, da das Vorhaben bereits in einem in einem frühen Stadium bekannt geworden sei. Am Aktienmarkt hatte es am Freitag Gerüchte über die Pläne gegeben, Darauf war Kraft durch die britischen Übernahme-Regeln zu einer Veröffentlichung des Vorhabens gezwungen gewesen.

Die Sendungsbewussten

vor 2 Stunden 43 Minuten
Donald Trump brüllt, Mark Zuckerberg predigt, gemeinsam wirken sie wie die beiden Seiten einer Medaille. Der eine sagt „America first“, der andere sorgt für „Facebook first“. Wer Donald Trumps jüngste Pressekonferenz ansieht, kann sich schon fragen, wo der Mann hinter dem Rednerpult sein Leopardenfell gelassen hatte oder die Ordensammlung, die phantasiebegabte Potentaten sonst kostümieren. Kaum dass ein Reporter den Mund öffnete, schnitt er ihm das Wort ab, redete repetitiv über anderes („Chaos geerbt“, „Regierung wie fein abgestimmte Maschine“, „in Umfragen Zustimmung“ – nun ja, in der, die er zitierte). Wirklich Auskunft zur mutmaßlichen Russland-Verbindung seines Wahlkampfteams gab es nicht, Trump marschierte auf das bewährte Feld der Medienschelte.

Ohne Wood und „Papa“ zu den Bayern?

vor 2 Stunden 46 Minuten
Beim HSV gab es nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg wahrscheinlich nur einen Darsteller, der völlig unzufrieden war mit dem Ergebnis. Aaron Hunt sprach von einem der schlechtesten Elfmeter, die er je geschossen hatte. Das Unentschieden fühle sich wie eine Niederlage an. „Ich ärgere mich am meisten“, sagte die Nummer 14 des HSV, nachdem er den Strafstoß in der 89. Minute zu schwach geschossen hatte und Freiburgs Alexander Schwolow parieren konnte. Ärgerlich war dies für den HSV ganz sicher, wobei das Ergebnis am Ende dem Spielverlauf entsprach. Aber daran, wie künftig die Elftmeterschützen ausgesucht werden, will der HSV arbeiten. „Ich nehme das auch auf meine Kappe“, meinte Trainer Markus Gisdol. Was war passiert?

Wirklich alles, was Sie über Fankultur wissen müssen

vor 2 Stunden 47 Minuten
Ein Spieltag ohne die gelbe Wand: In Dortmund bleibt die größte deutsche Stehplatztribüne zum ersten Mal leer, um die Fans zu erziehen. Welche Fans? Das große ABC der Fußballkultur zur Nachhilfe. Als RasenBallsport Leipzig, die Abteilung Fußball eines österreichischen Getränkeherstellers, neulich zum ersten Mal zur Aktiengesellschaft von Borussia Dortmund reisen durfte, kam es vor dem Stadion zu Übergriffen. Dafür war die Polizei zuständig. Für die unfreundlichen Banner und verächtlichen Gesänge auf den Rängen sperrt der Deutsche Fußballbund heute für einen Samstagnachmittag die Südtribüne. Gegen VW Wolfsburg wird es keine gelbe Wand in Dortmund geben.

System Madeira: Steuerparadies mit Segen der EU-Kommission

So, 19/02/2017 - 22:27
Seit 30 Jahren genehmigt die EU-Kommission extrem niedrige Steuersätze auf Madeira. Das Ziel: die Wirtschaft ankurbeln. Tatsächlich profitieren internationale Großkonzerne und Superreiche. Arbeitsplätze entstehen kaum. Und anderen Ländern entgehen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Die Steuervorteile der Freihandelszone Madeira haben schon tausende Unternehmen angelockt. Über viele Jahre zahlten Firmen überhaupt keine Steuern, seit 2013 liegt der Steuersatz einheitlich bei 5 Prozent. Die Niedrigsteuerpolitik soll Wachstum und Arbeitsplätze nach Madeira bringen. Doch der Plan von Portugals Regierung und der EU-Kommission geht nach BR-Recherchen nicht auf. Trotzdem erteilt Brüssel der Freihandelszone Madeira immer wieder die Genehmigung. BR Data und BR Recherche haben das Unternehmensregister von Madeira elektronisch durchsuchbar gemacht und systematisch ausgewertet. So kommt ans Licht, wer wirklich vom System Madeira profitiert.

Mandat zum Abkassieren

So, 19/02/2017 - 22:23
Martin Schulz hat kein Herz für die wirklichen Steuerzahler. Wenn überhaupt, dann will die SPD allenfalls denen ein paar Euro nachlassen, die schon heute kaum Abgaben entrichten. Wer jedoch deutlich über 4.000 Euro im Monat verdient, muss unter einem Kanzler Schulz mit einem Anstieg der ohnehin schon steilen Progressionskurve von 45 auf 48 Prozent rechnen. Mit 5,5 Prozent Solidarzuschlag, der entgegen aller Versprechen zur Ewigkeitssteuer wird, sowie steigenden Sozialabgaben, die bald die 40-Prozent-Marke übersteigen dürften, bleibt den verachteten Gutverdienern netto weniger als die Hälfte vom Brutto.

Die Zukunft birgt Gefahren

So, 19/02/2017 - 22:21
Wie lange erhält sich die Blase der heilen (westlichen) Welt noch, bis sie plötzlich und umso härter für viele platzen könnte? An vielen Ecken stoßen die systemlichen Schwierigkeiten und Fehlentwicklungen schon bitterst auf. Die Gefahr ist groß, dass die Staatsschuldenblase irgendwann gewaltig explodiert, sämtliche Bereiche werden betroffen sein. Derzeit versucht man durch Flüchtlingsdebatten und andere Ablenkungsmanöver Menschen nicht zu beunruhigen. Ein völliges Aufbegehren gegen politische Kartelle zu unterdrücken. Die Finanzmärkte der Schattenbankensysteme tragen mittlerweile unvorstellbare Summen. Letztere Krisen an den Finanzmärkten waren doch kaum spürbar für die Mehrheit.

Steh’n im Stall zu viele Kühe …

So, 19/02/2017 - 22:19
Jene, die politisch links ticken, sind im öffentlichen Auftritt immer mal wieder einfallsreicher, witziger, frecher und unterhaltsamer als die Rechts-Ticker, die mit dergleichen nicht sonderlich auffallen, also zur Kurzweil weniger beitragen. Ein Beispiel dafür hat jüngst das SPD-geführte Bundesumweltministerium mit seinen elf Bauernregeln geliefert. Wohl mögen diese nicht im Ministerium selbst erfunden worden sein, schon gar nicht von der Ministerin Barbara Hendricks, sondern von einer Werbeagentur. Aber das Ministerium hat sie sich immerhin zu eigen gemacht, um den Landwirten mit Humor beizubringen, was es von ihnen erwartet. Doch mit Humor – unabhängig von linke und rechts – ist das so eine Sache: Die einen erfreuen sich daran, die anderen fühlen sich durch ihn beleidigt.

Das kleine Rote

So, 19/02/2017 - 22:17
Wie Portugals linke Minderheitenregierung durch Pragmatismus für Stabilität sorgt. Sozialdemokratisch geführte Regierungen sind selten geworden in Europa. In zahlreichen europäischen Ländern wurde die traditionelle Hegemonie der großen Volksparteien beendet. Neuartige Bündnisse für die Regierungsbildung sind vielerorts unumgänglich. In dieser komplizierten Gesamtlage suchen sozialdemokratische Parteien nach Wegen, ihre politische Führungsrolle zurückzuerlangen. Ein Beispiel für erfolgreiche Bemühungen in diesem Sinne ist die seit 2015 amtierende sozialistische Minderheitsregierung in Portugal. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslagen ist diese sicherlich kein Modell für Länder wie Deutschland, aber an ihrer völlig unerwarteten Entstehung und an ihrem bislang sehr erfolgreichen Wirken kann gezeigt werden, wie die linke Mitte die politische Initiative und verloren gegangene Wählerschichten zurückgewinnen kann.

Zwischen Militärs und Monarchen

So, 19/02/2017 - 22:15
Die USA sorgen sich erstmals um die Demokratie in Thailand. Thailand ist ein Land zwischen Militärdiktatur und Monarchie, gezeichnet von Putschen, blutigen Friedensbewegungen und Verfassungsänderungen. Anlässlich der jüngsten internationalen Militärübungen sorgen sich die Amerikaner nun um die Demokratie Thailands. An den internationalen Übungen im Rahmen des Cobra-Gold-Manövers nehmen alljährlich mehrere Länder teil. In diesem Jahr sind es 29, die USA und Thailand sind die Gastgebernationen. Admiral Harry Harris, der oberste befehlshabende Offizier es US-Pazifikkommandos, nutzte die Gelegenheit und rief Thailand dazu auf, ein starker und verlässlicher Partner zu sein, der sich der Demokratie verschreibt.

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